Telematik: Gewinn von Sicherheit oder Verlust der Privatsphäre?

13.10.2018

Telematik setzt sich aus den Wörtern Telekommunikation und Informatik zusammen. Damit ist die Überwachung des persönlichen Fahrverhaltens sowie die Bewertung dessen gemeint. Eine deutsche Autoversicherung überwacht mithilfe einer Funkverbindung den Fahrstil des jeweiligen Versicherten und bewertet diesen durch ein Punktesystem. Bewertet werden dabei unter anderem die Geschwindigkeit, das Brems- sowie das Beschleunigungsverhalten. Dabei stehen beispielsweise 100 Punkte für ein besonders riskantes und 10 Punkte für ein weniger riskantes Fahrverhalten. Folglich passt sich der Preis des Versicherten seines jeweiligen Fahrstils an. Demzufolge ist es möglich mit der Telematik entweder am Beitrag zu sparen oder aber einiges mehr zahlen zu müssen, erklärt das Portal http://www.kfzagenten.com

Wie funktioniert die Telematik?

Damit die Daten zum Versicherer gesendet werden können, bedarf es eines Mediums. Hierfür kommen zwei verschiedene Optionen in Frage:

1. Die Telematik-Box: Diese Box beinhaltet eine SIM-Karte und wird fest im Auto verbaut. Sie sammelt die Daten mittels der Steuerger‰te und sendet diese weiter an den Versicherer.

2. Die Telematik-App: Der Versicherer stellt dem Versicherten eine App zur Verfügung, die er direkt auf sein Smartphone laden muss. Diese muss per Adapter mit dem Auto verbunden werden und sammelt dadurch alle relevanten Daten.

Fazit – Fluch oder Segen?

Die Telematik hat sicher einige Vorteile zu bieten. So bietet sie dem Versicherten eine exakte Analyse seiner Fahrweise sowie die Möglichkeit, bis zu 40% des Beitrages zu sparen. Außerdem regt das Wissen über dieses Feature dazu an, sich sicherer und ökonomischer im Straßenverkehr fortzubewegen. Wer allerdings nur ungern seine privaten Daten preisgibt, der sollte sich eher von der Telematik distanzieren. Nichtsdestotrotz ist der zu zahlende Beitrag nicht selten höher als erhofft.

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